Heuernte von damals bis heute
Von der Handarbeit bis hin zur maschinellen Bearbeitung

„Vornauf“ – ruft sie, die junge Dirn am Hof, heute hoch oben auf dem Heufuder zu finden. Sie kraxelt durch das frisch duftende Heu von der Mitte des Wagens nach vorn und beginnt mit einer neuen „Leg“. „Ohrenauf, mitauf, dranauf …“, sie kann die großen Buschen Heu kaum fassen, die von Knecht und Bauer auf ihre Zurufe mit den Heugabeln abwechselnd rechts und links auf den Wagen gehoben werden. Gezogen wird der Wagen von Ochsen, schwer zu halten oder anzutreiben durch die schon größeren Kinder des Bauern. Die kleinsten der Kinderschar verjagen ständig die lästigen Bremsen von den Augen der Tiere.“ – entnommen dem Buch Teisendorfer Gschichten Vorgestern, Gestern, heute.

Die Landwirtschaft und hier die für die Tiere für den Winter so wichtige Heuernte änderte sich von damals zu heute grundlegend. Von NUR Handarbeit mit Rindern oder Pferden als Zugtiere wandelte sich die Arbeit hin zum Umgang mit hochtechnisierten Maschinen, bedient von speziell für die Landwirtschaft ausgebildeten Bauern und Bäuerinnen.

Diesen Wandel zu erleben, zeigen Engagierte bei Festen und Ausstellungen immer wieder das Arbeiten von damals, um es hautnah zu erleben.

Diesen Wandel zeigen die hier folgenden Bilder:

der Köhlerverein von Neukirchen zeigte 2025 zum Köhlerfest die vielfältige Arbeit zur Heuernte

Land und Leute, Geschichte und Geschichten …
Der äußerste Südosten Bayerns mit Chiemgau, Rupertiwinkel und Berchtesgadener Land schickt mich in seiner Vielfalt immer wieder auf die Suche …

Eure Rosi

 

Bilder RoHa-Fotothek Fürmann
und
Archiv Fürmann

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