In ihrer Farbenpracht strahlen sie über das Land

Frisch renoviert - eines sogar neu - zieren die Zeichen den Maibaum in Otting

 

„Nackt“ steht er den Winter über in der Dorfmitte um pünktlich zum ersten Mai wieder mit der Farbenpracht seiner Schilder über das Land zu schauen. Der 27 mtr hohe Maibaum von Otting überstrahlt die Landschaft weit hinaus und gibt Zeugnis gelebten Brauchtums im Rupertiwinkel. Er zeugt vom „Leben“ in Otting  …
Das Überwintern der kunstvollen Schilder nutzt die „Maibaummalerin“ Monika Wimmer schon seit über 30 Jahren, schadhafte Stellen auszubessern und herzurichten, so wie es schon ihre Mutter Marlies Streit Jahrzehnte lang gemacht hatte. „Viel zu tun“ … wie Monika – in der Region als „Auftragskünstlerin“ wohlbekannt - berichtet und lässt sich im Pfarrstadel bei ihrem Tun zuschauen. Hier lagern die Schilder und warten auf ihren „neuerlichen“ Auftritt.

In diesem Jahr 2026 neu hinzugekommen:
Der Hl. Florian - ein Geschenk der Böllerschützen von Otting, die den Maibaum aufstellen und betreuen, an die FFW Otting zu deren 150-Jahr Jubiläum 2025. Wahrlich ein imposantes Geschenk! 

 

Dass auch ein Maibaum vor den Unbilden des Wetters trotz seiner „Standfestigkeit“ nicht gefeit ist, zeigte sich am 12. Juli 2015. Mit Vehemenz schlug ein Blitz ein und setzte dem Baum samt den Schildern ein jähes Ende. 

Zusammenhelfen – gemeinsam anpacken! Ein neuer Maibaum zierte schon 2016 wieder den angestammten Platz oberhalb der Kirche St. Stephanus Otting mit allesamt neuen Schildern, erstellt vom Künstler Kurt Fischer aus Palling und in bewährter Weise bemalt von Monika Wimmer. 
Nur der „Pfarrer auf seinem Rad“ fand unversehrt wieder Verwendung. 

Land und Leute, Geschichte und Geschichten …
Der äußerste Südosten Bayerns mit Chiemgau, Rupertiwinkel und Berchtesgadener Land schickt mich in seiner Vielfalt immer wieder auf die Suche …

Eure Rosi

 

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